20.11.2013 |  Studie

Studie Hay Group: Gehälter von Vorständen und Top-Managern um 6,9 Prozent gestiegen

Vorstandsvorsitzende europäischer Unternehmen verdienen im Durchschnitt drei Millionen Euro. Vorstandsmitglieder kommen auf eine Vergütung von 1,5 Millionen Euro, so das Ergebnis der neuen Studie „Vorstandsvergütung in Europa 2013“ der Hay Group.

Die Gesamtgehälter von Vorständen und Top-Managern sind 2013 gegenüber dem Vorjahr um 6,9 Prozent gestiegen. Die Grundgehälter hingegen sind mit 2,5 Prozent nur moderat nach oben gegangen. Insgesamt ist festzustellen, dass Bonuszahlungen mit langfristigen Leistungsanreizen einen immer größeren Anteil im Vergütungsmix einnehmen. Laut der Studie „Vorstandsvergütung in Europa 2013“ der internationalen Unternehmensberatung Hay Group setzen inzwischen 84 Prozent der europäischen Unternehmen auf sogenannte Long Term Incentives. Das sind sechs Prozent mehr als im Vorjahr.

Auch die Höhe der Boni ist nach oben gegangen, alle voran in der Schweiz und in Spanien, gefolgt von Großbritannien und Deutschland. Im Branchenvergleich erzielen Top-Manager in der Pharmaindustrie die höchsten Gehälter. Das gilt auch für die Grundvergütung. Dem gegenüber verzeichnet die Automobilindustrie stagnierende Grundgehälter und geringere Bonuszahlungen. Diese fielen im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent geringer aus.

Für die Studie wurden die Daten von mehr als 1.500 Vorständen und Top-Führungskräften aus 332 Unternehmen in 21 Ländern ausgewertet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.haygroup.com/ww/services/index.aspx?id=39659.