23.10.2013 |  Studie

Neue Dienstwagen-Studie von Kienbaum: Nachholbedarf bei „grünen“ Fahrzeugen

Alternative Antriebe bei Dienstwagen sind für die meisten Unternehmen noch kein Thema, so das Ergebnis einer neuen Kienbaum Vergütungs-Studie, die aktuelle Trends zum Thema Dienstwagen untersucht. Nur fünf Prozent der Firmen setzen bislang „grüne“ Fahrzeuge ein.

Obwohl Nachhaltigkeit und Umweltschutz in den deutschen Unternehmen strategisch verankert sind, werden bei der Ausstattung von Dienstfahrzeugen bisher kaum ökologische Aspekte zugrunde gelegt. Nur zwölf Prozent der Unternehmen haben Obergrenzen beim CO2-Ausstoß festgelegt, acht Prozent legen Wert auf eine ökologische Gesamtausstattung. Eine Freisprechanlage und ein Navigationsgerät hingegen sind für 91 Prozent bzw. für 71 Prozent der Unternehmen unverzichtbar.

Laut der Kienbaum Studie „Grünes Flottenmanagement: Anspruch mit Widerspruch? Trends zum Thema Dienstwagen 2013“ zeichnet sich ein Umdenken in den Unternehmen ab. 64 Prozent der Unternehmen können sich vorstellen, künftig in Firmenfahrzeuge mit alternativem Antrieb zu investieren. Gründe für die bisherige Zurückhaltung sehen die Autoren der Studie vor allem in dem Prestigefaktor, der häufig mit einem Dienstwagen verbunden ist. Ein Firmenfahrzeug gehört laut der Studie nach wie vor zu den begehrtesten Zusatzleistungen für Mitarbeiter.

Die Studie zeigt auch, dass die meisten Mitarbeiter der obersten Führungsebene ihren Dienstwagen privat nutzen dürfen. Demgegenüber ist Mitarbeitern mit operativer Führungsverantwortung die private Nutzung nur in 20 Prozent der Unternehmen erlaubt.

Für die Studie hat Kienbaum 250 Unternehmen befragt. 

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.kienbaum.de/desktopdefault.aspx/tabid-501/649_read-15241/