23.10.2013 |  Studie

Kienbaum Vergütungs-Studie: Geschäftsführer verdienen 3,2 Prozent mehr

Das Grundgehalt eines Geschäftsführers in einem deutschen Unternehmen ist 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozent gestiegen, zu diesem Ergebnis kommt der neue „Vergütungsreport 2013 Geschäftsführer“ von Kienbaum.

Die größten Steigerungsraten erzielten die Vorsitzenden der Geschäftsführung – sie verdienen vier Prozent mehr als in 2012. Bei alleinigen Geschäftsführern und Mitgliedern der Geschäftsleitung fiel die Erhöhung mit 3,1 Prozent geringfügig moderater aus. Die durchschnittliche Gesamtvergütung liegt laut der aktuellen Vergütungs-Studie von Kienbaum bei 372.000 Euro pro Jahr.

Die Höhe der Vergütung steht in einem direkten Zusammenhang mit der Unternehmensgröße. In Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern liegt das durchschnittliche Jahresgehalt des Geschäftsführers bei 807.000 Euro und ist damit fast doppelt so hoch wie in Unternehmen mit 500 bis 1.000 Beschäftigten. In den meisten der befragten Unternehmen wird die Vergütung auf dieser Ebene eng mit dem Unternehmenserfolg gekoppelt: 93 Prozent der Geschäftsführer erhalten neben dem Grundgehalt eine erfolgsabhängige Vergütung. Die variable Vergütung ist zunehmend mittel- und langfristig ausgelegt.

Eine langfristige Bindung an das Unternehmen ist nach Ansicht der Autoren der Studie in Zeiten des Fach- und Führungskräftemangels auch auf Geschäftsführerebene von hoher Bedeutung. Eine angemessene, leistungsgerechte Vergütung sowie die Kopplung an den Unternehmenserfolg sind daher wesentliche Faktoren für die Motivation und die Identifikation mit dem Unternehmen.

Für den „Vergütungsreport 2013 Geschäftsführer“ hat Kienbaum die Daten von 1.358 Einzelpositionen in 736 Unternehmen ausgewertet.

Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.kienbaum.de/desktopdefault.aspx/tabid-501/649_read-15237/